#kafisatzlesen - 1565 selfies, die der alltag schreibt

 

Unter der Rubrik #kafisatzlesen publiziere ich seit dem 28. Februar 2017 jeden Tag eine Miniatur, Glosse, Kolumne, Blognotiz ... oder wie auch immer man das nennen mag. Das tue ich auf Facebook. Täglich einmal. Es ist ein Countdown. Letztlich werden es 1565 "Geschichten" sein. Ein Ritual in Wort und Bild sein. Es ist mir auch schon passiert, dass ich erst um fünf vor Zwölf nachts aufschreckte und noch einen Hals über Kopf improvisierten Beitrag verfasste.

 

Es ist vom Konzeptansatz ein Kunstprojekt. Ich stelle jeweils ein Foto zur Geschichte dazu, mit dem Smartphone aus der Hüfte geballert, mit einer eigenes kreierten Filterattitüde verfremdet. Das Prinzip: Es ist ein Selfie. Dabei bilde ich aber nicht mich ab, sondern dokumentiere, was ich sehe, wenn ich nach aussen Blicke, meine Gedanken schweifen lasse, mir den Charakter oder die eines Menschen in meiner Umgebung ausmale.

 

 

Kafisatzlesen-Feste

Im August 2018 liess ich die ersten 880 Geschichten in zwei Büchern drucken und lud "alle", die ich portraitiert oder zitiert hatte, zu einer Vernissage ein. Es war schlichtweg toll. So viele Menschen, die sich vorher noch nie gesehen hatten und nur über das Lesen der #kafisatzlesen-beträge "begegnet" waren.

 

Das nächste Fest, erweitert um Mini-Workshops rund um das Thema Kaffeanbau und Kaffeezubereitung wird 2020 stattfinden und nicht mehr nur einen Sonntagsnachmittag lang dauern, sondern einen Tag und eine halbe Nacht, mit Livemusik, Tanz usw. Ich freue mich. 

 

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