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HEUSCHRECKENPLAGE

#kafisatzlesen 614/1565

#Cooperaid #Uganda #Projectvisit2018


H E U S C H R E C K E N P L A G E


«Sehr gut, dass alles geklappt hat!»

«Uff, ja, lediglich bei mir machen sich seltsame Veränderungen bemerkbar (siehe Bild).»

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Im Dialog mit der Homebase in Zürich respektive Marcel auf der Mauer, dem Co-Direktor von Co-operaid, nach dem ruhigen Inlandflug von Entebbe nach Arua. 


Die kleinen, reifen Bananen hier sind übrigens oberaffengeilgut, die cross gebratenen und würzig gesalzenen Heuschrecken allerdings ... mich plagt seit dem Essen derselben ein tierschützerisch schlechtes Gewissen. Vor allem, da eine der Gastgeberinnen ein zufällig auf den Tisch gumpendes smaragdgrünes Prachtsexemplar zu Demonstrationszwecken bei lebendigem Leib überschwenglich drückte, dann behend entbeinte und brutal entflügelte ... Jetzt ab ins knisterheiss aufjaulende Fett, sagte sie. Das Ausbeinen und so sei ja lustige und lustvolle Kinderarbeit. 


Die kognitiven Dissonanzen, die mich seit dem Gump unters Moskitonetz plagen, sind allerdings weniger lust - als vielmehr qualvoll. Die menschliche Heuschreckenplage war nömlich ausgesprochen hübsch. Doch das ist eine andere Geschichte. Guet Nacht.