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LEBENSLÄNGLICH

#kafisatzlesen 536/1565:


L E B E N S L ÄN G L I C H . . . 


«Gar nicht so schlimm, Herr Dill.»

«Trotz 100fachem Wert des für Normalkranke üblichen Entzündungs-Werts!?»

«Schübchen ist in drei Wochen vorbei.»

«Und dann wieder 10 Jahre sorgenlos trotz erneuter Ignoranz Ihrer empfohlenen Dauermedikation?»

«Wer weiss, aber wir bleiben ein Leben lang Freunde.»

»Na ja, solange Sie mir nur alle 10 Jahre auf den Leib rücken, solls mir Recht sein.»

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Die Miniatur, die nun folgt, ist vom Stoffwechsel her gesehen etwas komplex, für kognitiv Hitzegeschädigte vermutlich kompliziert. Ich versuchs trotzdem.


Liebe geht bekanntlich durch den Magen(darmtrakt). Das Foto unten zeigt aber nicht etwa meinen oben dillkürlich zitierten, mit "lebenslänglich" drohenden Gastroentologen nach der Spiegelung heute morgen, sondern einen, heute Nachmittag zufällig mit Gipserkittel statt Kochschäube operierenden Gastronomen. Unkomplizierter ausgedrückt: Es ist der mir auf Lebenszeit auf Basis des freien Dillens verbundene Jugendfreund Peter Schifferle.


Peter ist, notabene in Personalunion, Liestals Literaturpapst, ein Oberbaselbieter Wirtschaftswunder, ein Urgestein von einem Gastrosophen und ein begnadeter Zauberer in der Pfanne (Restaurant Zeughaus). Zur Feier des Tages hat er mir eben eine läckmirleckere Bouillabaisse serviert. 


Was gibts da zu feiern, wirst du dich vielleicht fragen. Damit komme ich zum Anfang und zum Schluss. Die heutige Untersuchung hat nämlich ergeben, dass ich weder einen lebensbedrohlichen Darmkrebs noch einen lebensgefährlichen Morbuscrohnodercollitisdingsbumsschub habe (wie sieben schlaflose Nächte lang befürchtet). Theoretisch könnte ich mich also noch selbst überleben. Grandios, oder?!