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PRINZESSINEN

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«Alles hat seine Zeit.»

«Etwas aufzubauen.»

«Etwas zu leisten.»

«Stolz darauf zu sein.»

«Menschen glücklich zu machen.»

«Aber nun ist die Zeit da ...»

«... um loszulassen ...»

«... und sich an das Schöne zu erinnern!»


Im Bild: Sofia Victoria, nicht die Königin von Schweden. Aber eine der Prinzessinen im Mandarin.


Dialog: heute ausnahmsweise nicht reinste Dillkür, sondern Zitate von der Tafel, die im Eingang des legendären Café Mandarins Jahrzehnte lang aber wöchentlich wechselnd für Geistesblitze sorgten. Morgen werden die Karrers (im Kommentar Bild) ihre Oase zum letzten Mal öffnen. Und dann? Die geniale Crew wird in alle Winde verstreut. Und die teils einsamen und betagten Gäste?


Wehmut bei mir. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Vor allem natürlich die Prinzessinen im Service. Jede Einzelne von ihnen smart, eigen und sexy. Ich habe hier täglich weibliche Attraktivitäsenergie getankt. Weit mehr. Auch Herzenswärme. Aber, verschlossen wie ich bin, nie ein Wort darüber verloren. Jetzt aber!


Ich hab das Mandarin erst letzten Sommer wirklich entdeckt. Und okkupiert. Um monatelang mit schlechtem Gewissen für meine Handleseprüfung zu büffeln, flüchtend vor dem Zeitgeist und dessen eitel nervösen Vertretern wie mir. Hier habe ich gewissermassen Ruhe vor mir selbst gefunden. Und so etwas wie ein zweites Zuhause. Zumindest in der Kafipause.


Und warum ein schlechtes Gewissen? Meist dehnte sich meine lernwütige Kafi- bis weit über die Lunchpause hinaus aus. Und da ich nie Zmittag esse ...als ehemaliger Beizer nerve ich mich noch heute über knausrige Gäste 😉


Nun ists angezeigt, einen Punkt zu machen: Na dann: Ich werde euch vermissen. Danke von Herzen und all the best 😘

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